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Die Ausrichtung von CDP an internationalen Standards

Erfahren Sie, wie CDP mit anderen internationalen Standards und Frameworks harmoniert, um Effizienz in der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu stärken

Harmonisierung zwischen CDP und internationalen Standards

Letzte Aktualisierung am 3. März 2026

[cg_add-class=heading-style-h4]In aller Kürze

  • CDP steht im Einklang mit anderen internationalen Standards wie GRI, TCFD, ISSB, EU-Taxonomie und CSRD
  • Im März 2025 haben CDP & EFRAG das offizielle sogenannte ‘Correspondence Mapping’ zwischen dem ٱ‑FDz und dem ESRS E1‑Standard öڴڱԳٱ
  • Partnerschaften und Mapping-Projekte stärken die globale Akzeptanz
  • Die Angleichung der verschiedenen Standards trägt dazu bei, doppelte Datenerhebungen zu vermeiden und so die Effizienz in der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu steigern

Die steigenden Anforderungen an Transparenz und Qualität der Nachhaltigkeitsberichterstattung setzen Unternehmen weltweit unter Druck. Klare, vergleichbare und standardisierte ESG-Daten bereitzustellen, wird zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. 

In diesem Kontext spielt das Framework von CDP (Carbon Disclosure Project) eine zentrale Rolle. Durch die Zusammenarbeit mit Organisationen wie GRI, EFRAG, TCFD und ISSB ermöglicht CDP eine harmonisierte Berichterstattung, die sowohl regulatorischen Anforderungen, wie der CSRD, als auch Marktbedürfnissen gerecht wird.

Dieser Blogartikel fasst das zusammen und zeigt auf, wie Harmonisierung der Standards dazu beiträgt, dass Unternehmen ihre ESG-Berichterstattung effizienter durchführen können.

CDP und ESRS: Eine starke Partnerschaft für CSRD-Compliance

Seit der Einführung der Europäischen Nachhaltigkeitsberichtsstandards (ESRS) arbeitet CDP eng mit der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) zusammen. Diese Kooperation ermöglicht es Unternehmen, die ESRS-Standards effizient zu erfüllen, indem sie bereits bestehende CDP-Daten nutzen.

Im November 2023 gaben CDP und EFRAG ihre Zusammenarbeit bekannt und hoben damit die enge Verbindung zwischen dem CDP-Fragebogen und dem ESRS-Umweltstandard (ESRS E1) hervor.

Ein Jahr später, auf der COP29, , um die Effizienz der Nachhaltigkeitsberichterstattung weiter zu steigern. Sie betonten die hohe Übereinstimmung ihrer Datenanforderungen, wodurch der Berichtsaufwand für Unternehmen spürbar reduziert wird. Im März diesen Jahres ist nun das offizielle Mapping öڴڱԳٱ worden.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Unternehmen, die nach ESRS berichten, können dieselben Daten für das CDP Reporting nutzen - und umgekehrt. So können Datenprozesse erheblich optimiert werden.

Im März 2025 öڴڱԳٱen CDP und EFRAG das offizielle zwischen dem CDP-Fragebogen 2024 und dem europäischen Klimastandard ESRS E1. Mithilfe des übersichtlichen Excel-Tools können Nutzer:innen erkennen, welche CDP-Fragen den Offenlegungsanforderungen von ESRS E1 vollständig oder teilweise entsprechen. Insgesamt wurden 115 Datenpunkte als vollständig und 85 als teilweise konsistent identifiziert. Der Fokus des Mappings liegt auf wichtigen Themen der Klimaberichterstattung wie Übergangspläne zur Emissionsreduzierung, Klimaziele, Scope-1-, -2- und -3-Emissionen sowie Aspekte wie die interne CO₂-Bepreisung. 

Seitdem hat sich der CDP-Fragebogen über seine ursprünglichen drei Säulen hinaus zu einer ganzheitlichen Plattform für Umweltinformationen entwickelt. Er umfasst nun ausdrücklich die Themen Klimawandel, Entwaldung, Wassersicherheit, Biodiversität und Kunststoffe. Dieser erweiterte Umfang spiegelt direkt die fünf Umweltsäulen der Europäischen Nachhaltigkeitsberichtsstandards (ESRS) wider:

  • E1: Klimawandel
  • E2: Umweltverschmutzung
  • E3: Wasser- und Meeresressourcen
  • E4: Biodiversität und Ökosysteme
  • E5: Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

Im Jahr 2026 liegt der Schwerpunkt auf dem „report once“-Prinzip. Durch die Verwendung der CDP-ESRS-Zuordnung können Unternehmen doppelte Datenerfassungen vermeiden und sicherstellen, dass hochwertige Umweltdaten nahtlos aus ihren CDP-Offenlegungen in ihre ESRS-konformen Nachhaltigkeitsberichte fließen. Diese strukturelle Angleichung reduziert den Berichtsaufwand für Unternehmen, die gemäß der CSRD zur Offenlegung verpflichtet sind, erheblich. Gleichzeitig können sie ihre globalen CDP-Offenlegungen, die von Investoren gefordert werden, beibehalten. 

CDP und die Global Reporting Initiative (GRI): Einheitliche Datenoffenlegung

CDP entwickelt seine ö zudem in Anlehnung an die für Nachhaltigkeitsberichterstattung. Dadurch werden Dopplungen vermieden und der Aufwand für Unternehmen verringert, die sowohl für ein CDP-Rating als auch nach GRI-Standards berichten.

Im Rahmen der COP29 wurde eine getroffen, um Kapazitäten zur Optimierung der Datenoffenlegung für Unternehmen zu schaffen. Ziel ist es, den Zugang zu vergleichbaren Daten zu verbessern. Die beiden Organisationen haben festgelegt, die Interoperabilität zu verbessern und eine Bewertung des CDP-Fragebogens und der GRI-Themenstandards für Klimawandel, Wasser und biologische Vielfalt zu schaffen.

Zur Vereinfachung der Berichterstattung steht ein umfassendes zur Verfügung. Dieses verknüpft die Anforderungen von GRI 102 (Klimawandel 2025) und GRI 103 (Energie 2025) direkt mit den CDP-Modulen für die Jahre 2025/2026. Mit der letzten Aktualisierung des Fragebogens für das Jahr 2026 kündigte das CDP eine kontinuierliche Angleichung an den GRI-Standard 303 für Wasser und Abwässer an.

©GRI; von Links nach Rechts: Cristina Gil White, CEO von GRI, und Sherry Madura, CEO von CDP, bei der COP29 in Baku
©GRI; von Links nach Rechts: Cristina Gil White, CEO von GRI, und Sherry Madura, CEO von CDP, bei der COP29 in Baku

CDP und EU-Taxonomie

Bereits 2023 integrierte CDP die Best-Practice-Kriterien der EU-Taxonomie in den Fragebogen zum Klimawandel. Unternehmen profitieren so von einer klaren Verbindung zwischen nachhaltigen Finanzpraktiken und jährlicher Offenlegung. 

CDP und TCFD

Die Empfehlungen der Task Force on Climate-Related Financial Disclosures (TCFD) wurden 2018 . Obwohl die Taskforce inzwischen aufgelöst wurde und ihre Aufgaben ab 2024 an die übergehen, bleiben TCFD-Richtlinien ein zentraler Bestandteil globaler Berichterstattung. Dies wird auch vom CDP in seinen Aktualisierungen des Fragebogens für 2026 hervorgehoben

CDP und ISSB

CDP hat in 2024 den Standard des International Sustainability Standards Boards (ISSB) für klimabezogene Angaben (IFRS S2) in seine globale Plattform für umweltbezogene Angaben integriert, um eine rasche Annahme des globalen Basisstandards für nachhaltigkeitsbezogene Finanzinformationen zu gewährleisten.

Gesteigerte Effizienz: Daten zentral erfassen und für mehrere Frameworks nutzen

Nach dem Prinzip "One database, multiple reports" werden Unternehmen dazu befähigt, ESG-Daten zentral zu erfassen und flexibel für verschiedene Standards und Frameworks zu nutzen. Dieser Ansatz ermöglicht es, Synergien zwischen den verschiedenen Berichtsanforderungen optimal zu nutzen und so den Aufwand für die Berichterstattung deutlich zu reduzieren.

Mit einer KI-basierten Collaborative Proof Platform kann dieses Prinzip effektiv umgesetzt werden. Als CDP Accredited Solutions Provider bietet 91ɫƵ Unternehmen die Möglichkeit, Daten zentral zu sammeln und konsolidieren, automatisiert aufzubereiten und an unterschiedliche Frameworks anzupassen.

Die wichtigsten Vorteile von 91ɫƵ:

  1. Zentrale Datensammlung und -konsolidierung: ESG-Daten werden in einem zentralen Arbeitsbereich gesammelt. Bei größeren Unternehmensgruppen können die Daten der Tochterunternehmen übersichtlich auf Gruppenebene konsolidiert und so für die Berichterstattung verwendet werden.
  2. Automatisierte Zuordnung und KI-gestützte Antwort-Generierung: 91ɫƵ analysiert vorhandene Datenpunkte aus bestehenden Dokumenten oder Berichten, wie z. B. GRI, und nutzt intelligente Algorithmen, um für weitere ö oder Standards konforme Antworten zu generieren. 
  3. Datenlücken identifizieren und schließen: Mithilfe unserer Proof-Plattform können fehlende Informationen aufgedeckt und gezielt ergänzt werden, um eine vollständige Berichterstattung zu gewährleisten.
  4. Optimierte Zusammenarbeit bei der Prüfung: Mit klaren Aufgabenmanagement-Tools und Review-Schleifen wird die Vorbereitung auf Prüfungen strukturiert und effizient gestaltet.

Mit 91ɫƵ können Unternehmen den gesamten Prozess der Nachhaltigkeitsberichterstattung optimieren:

  • Beispiel: Ein Unternehmen sammelt mithilfe der ESG-Software 91ɫƵ Daten zum Klimawandel für die CDP-Berichterstattung und kann diese zu einem späteren Zeitpunkt für die CSRD-Berichterstattung gemäß des ESRS E1-Standards nutzen. Dank zentralem Arbeitsbereich, strukturierter Vorlagen und automatisierter Workflows können die bestehenden Daten effizient für unterschiedliche Frameworks genutzt werden. 
  • Ergebnis: Unternehmen sparen nicht nur Zeit und Kosten, sondern erhöhen auch die Konsistenz und Qualität ihrer Berichterstattung.

Durch den Einsatz eines innovativen Tools wie 91ɫƵ - ergänzt durch unsere Expertise als Akkreditierter CDP Lösungsanbieter - wird die Nachhaltigkeitsberichterstattung zu einem strategischen Vorteil. Unternehmen können sich auf die Qualität ihrer Daten konzentrieren, regulatorische Anforderungen erfüllen und gleichzeitig interne Effizienzgewinne realisieren.

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Häufig gestellte Fragen

Wie hängen GRI und CDP zusammen?

GRI (Global Reporting Initiative) und CDP (Carbon Disclosure Project) stehen in engem Zusammenhang, da beide die Transparenz von Nachhaltigkeitsdaten fördern. GRI bietet umfassende Standards für Berichte zu sozialen, ökologischen und ökonomischen Themen, während CDP spezielle ESG-Daten, insbesondere zu Klima, Wasser, Kunststoff und Wald, sammelt und bewertet. Die von CDP vergebenen Scores dienen Unternehmen und Investoren als Maßstab für Umweltleistung. Unternehmen nutzen GRI-Standards häufig, um strukturiert über Nachhaltigkeit zu berichten und gleichzeitig die für CDP relevanten Informationen bereitzustellen.

Was ist der Unterschied zwischen CDP und CSRD?

CDP ist ein freiwilliges, globales System für die Offenlegung von ESG-Daten, während die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) eine verpflichtende EU-Regulierung ist, die klare Berichtsstandards wie die ESRS vorschreibt.

Warum ist die Harmonisierung von CDP mit anderen Standards wie ESRS, GRI und TCFD wichtig?

Die Harmonisierung reduziert den Aufwand für Unternehmen, da dieselben ESG-Daten für verschiedene Standards und Frameworks verwendet werden können. So kann eine effizientere Berichterstattung ermöglicht werden, indem redundante Prozesse vermieden und Datenkonsistenz gewährleistet werden.

Geschrieben von:
Liisa Kelo
Head of Customer Success und Senior Sustainability Expert
Liisa Kelo ist Head of Customer Success und Senior Sustainability Expert bei 91ɫƵ. Zuvor arbeitete sie in der Wertschöpfungskettenentwicklung beim Forest Stewardship Council (FSC) International, wo sie wertvolle Erfahrungen mit Unternehmen aus verschiedenen Branchen sammeln konnte. Insbesondere die Herausforderungen, denen sich Unternehmen im Umgang mit Rahmenwerken, Standards und Zertifizierungen stellen müssen. Nun unterstützt sie unsere Kunden bei der Bewältigung der komplexen Herausforderungen rund um ESG (CDP, CSRD, EcoVadis & Co.). Neben der Leitung des Customer Success Teams beschäftigt sie sich mit den neuesten regulatorischen Entwicklungen.

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Geschrieben von:
Liisa Kelo
Head of Customer Success und Senior Sustainability Expert
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